INITIATIVE FÜR DAS WAHRZEICHEN

 

Reinoldikirche

Die St. Reinoldi-Kirche muss umfassend saniert werden.

 

Da die Kirche die hohen Kosten dafür allein nicht tragen kann, hat sich eine Initiative gebildet, die sich für den Erhalt des Stadtwahrzeichens einsetzt. Die Initiative „Rettet Reinoldi“ will den Gedanken des Bürger-Engagements stärken.

An der St. Reinoldi-Kirche stehen verschiedene Bauarbeiten an. Die Bedarfsanalyse hat ergeben, dass insgesamt mindestens etwa 3 Millionen Euro gebraucht werden. Rund 600.000 Euro stellt die Kirche bereit. Das ist bereits deutlich mehr als die übliche Rückstellung für Reparaturen und Restaurierung von historischen Gebäuden, reicht aber für die anstehenden Arbeiten nicht aus.

Zur Schließung dieser Finanzierungslücke ruft die Initiative „Rettet Reinoldi“ auf. Sie engagiert sich in verschiedenen Aktionen, um diese riesige Summe aufzubringen. Prominente Dortmunder konnten schon zum Mitmachen gewonnen werden.

 

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer:

 

„Die Reinoldikirche war Ratskirche, Wallfahrtsort und Begräbnisstätte, bot Asyl und war Wohnstatt der Armen. Heute ist St. Reinoldi eine offene Kirche, die täglich von vielen hundert Menschen aufgesucht wird, um Ruhe zu finden oder Obdach, um zu beten oder zu entspannen. St. Reinoldi war und ist die Dortmunder Stadtkirche. Ihr Erhalt und ihre Erneuerung sollte Herzensanliegen aller Dortmunderinnen und Dortmunder sein.“

 

Filmemacher Prof. Adolf Winkelmann:

 

„Es gibt keine Alternative. Reinoldi muss einfach saniert werden. Oder wollen wir unsere Stadtkirche verfallen lassen? Oder abreißen und einen Baumarkt hinstellen?“

 

IHK-Präsident Uwe Dolezych:

 

„Die Reinoldikirche ist der Mittelpunkt des alten und neuen Dortmund. Sie liegt am Kreuzungspunkt des alten Hellwegs, der späteren Handelsstraße der Hansestädte, und der historischen Verbindung von Köln nach Bremen. Die Reinoldikirche ist die älteste der vier Dortmunder Stadtkirchen und trägt zu Recht den Namen des Dortmunder Stadtpatrons Reinoldus. Ihr Erhalt liegt uns allen sehr am Herzen. Daher wünschen wir uns, dass alle mit ihrem Beitrag helfen, dass dieses Dortmunder Wahrzeichen auch künftig seine Strahlkraft behält.“


 

Grundriss Reinoldikirche



Mitmachen kann aber jeder.

 

Wie? Einfach spenden. Jeder Euro zählt. Große wie kleine Spenden sind willkommen. Bereits für 100 Euro kann man einen symbolischen Wiederaufbau-Stein erwerben und sich damit einen Eintrag im Register der Unterstützer sichern, das öffentlich einsehbar sein wird.



Spendenkonto:

 

Stiftung St. Reinoldi, Sparkasse Dortmund
BLZ 440 501 99,
Konto-Nr.: 001 172 280
Betreff: rettetreinoldi



Wer weitere Informationen oder eine Spendenquittung haben möchte, meldet sich bei:



Stadtkirche St. Reinoldi
Pfarrer Michael Küstermann
Ostenhellweg 2
44135 Dortmund
post(at)sanktreinoldi(dot)de

 

Koordiniert

 

wird die Initiative von Prof. Dr. Thomas Schilp, Prof. Dr. Günther Rager (media consulting team), Jürgen Wallinda-Zilla (Zilla Medienagentur), Armin Hingst (Gestaltmanufaktur), Superintendent Paul-Gerhard Stamm, Pfarrer Ulrich Dröge und Pfarrer Michael Küstermann.

 

Reinoldikirche

Neben einigen kleineren Arbeiten, die bei einem Jahrhunderte alten Gebäude immer mal wieder anfallen, stehen drei große Investitionen an:

 

- Restaurierung des Turms
- Restaurierung der restlichen Fassade
- Restaurierung und Schutzverglasung des historischen Fensters.

Da bereits Fugenmörtel, Abplatzungen des Sandsteins und sogar größere Steinstücke vom Turm heruntergefallen sind, ist der Turm bereits vor einigen Monaten mit einem Gerüst gesichert worden.

Ein Flyer informiert über die nötigen Arbeiten, Kosten und darüber, wie jeder Bürger helfen kann, das Stadtwahrzeichen zu erhalten.